Prävention am ebg

„Gesundheitsförderung und Prävention sind integrale Bestandteile von Schulentwicklung. Sie stellen keine Zusatzaufgaben der Schulen dar, sondern gehören zum Kern eines jeden Schulentwicklungsprozesses.“
Aus den „Empfehlung zur Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule“
(Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.11.2012)


Bereits seit vielen Jahren integriert das ebg ein breites Angebot an Maßnahmen zur Prävention und Gesundheitsförderung in den Schulalltag. Seit 2014 tagt zwischen den Osterferien und Sommerferien einmal jährlich die Präventionskonferenz. Aufgabe dieser Konferenz ist die Evaluation der im laufenden Schuljahr durchgeführten Präventionsangebote, ggf. eine Anpassung des bestehenden Konzeptes und eine Festlegung der im kommenden Schuljahr stattfindenden Angebote. Besonders wichtig ist hierfür die Rückmeldung von Eltern und Schüler*innen sowie deren Mitarbeit an der Planung.
An der Präventionskonferenz nehmen teil:
• je mindestens ein*e Vertreter*in der Elternschaft und der Schülerschaft,
• die/der Schulsozialarbeiter*in,
• die Stufenleitungen,
• jeweils ein*e Klassenlehrer*in aus jeder Jahrgangsstufe,
• weitere interessierte Lehrkräfte der Schule.
Im Laufe der letzten Jahre kristallisierten sich einige immer wiederkehrende Angebote heraus. Dazu gehören in der Orientierungsstufe Maßnahmen zur Stärkung der Klassengemeinschaft sowie die Durchführung eines Schulmedientages in Zusammenarbeit mit dem Offenen Kanal Kiel. In der Mittelstufe steht die Suchtprävention im Zentrum mit den Schwerpunkten Alkohol, Cannabis, Nikotin. Hier hat sich die Kooperation mit der Stadt.Mission.Mensch und die Teilnahme an dem „Be Smart – Don´t Start“ – Wettbewerb bewährt. Zusätzlich konnten wir in den letzten Jahren pro familia Kiel für ein sexualpädagogisches Angebot im neunten Jahrgang gewinnen. In der Oberstufe informiert die Polizei Kiel regelmäßig über die Folgen von Alkohol- oder Drogenkonsum im Straßenverkehr. Darüber hinaus war wiederholt der Umgang mit Stress Thema von Präventionsangeboten für ältere Schüler*innen.
Ergänzt wird das Angebot entsprechend den Beschlüssen der Präventionskonferenz bei Bedarf durch weitere Maßnahmen und Inhalte (z. B. Datenschutz, Kopfschmerzen, Zivilcourage).
Eine besondere Bedeutung kommt in diesem Konzept der Schulsozialarbeit zu. Neben der Unterstützung bei der Durchführung vieler Präventionsangebote begleitet die Schulsozialarbeiterin gezielt Klassen und Klassenlehrkräfte bei der Prävention und Aufarbeitung von Konflikten.


Yvonne Niehoff, Koordinatorin Prävention