Junger Kulturpreis Kiel 2025: Gewinner*innen wurden ausgezeichnet!
Am Sonnabend, 14. März, wurde der Junge Kulturpreis Kiel 2025 im KulturForum im Neuen Rathaus, Andreas-Gayk-Straße 31, verliehen. Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Renate Treutel überreichte die Auszeichnung zum siebenten und letzten Mal in ihrer Amtszeit.
Für das Jahr 2025 fiel die Wahl der Fachjury auf das musikalische Theaterstück „Der kleine Prinz“ von Hannah Redeski, Leif Heinz, Luicie Claire Kuetsa Assonfack und Emil Gramenz. Die aktuellen und ehemaligen Schüler*innen des Ernst-Barlach-Gymnasiums entwickelten das selbst ausgewählte Stück über die Dauer von zwei Jahren in bemerkenswerter Eigenregie: Von der Stückfassung über die kunstvollen Kostüme bis hin zur eigens komponierten Musik entstand so eine multidisziplinäre Inszenierung, in der verschiedenste Altersstufen mitwirkten.
In der Begründung der Jury heißt es von der Schauspielerin, Regisseurin und Art-Direktorin im Verein Kiel CREARtiv Kati Luzie Stüdemann: „Diese vielschichtige Eigenverantwortung trägt nicht nur zur Authentizität der Inszenierung bei, sondern spiegelt auch die enorme Teamarbeit und das Engagement der Gruppe wider. […] Die schauspielerischen Darbietungen zeichnen sich durch Ernsthaftigkeit, Würde und eine starke Ensemblearbeit aus, die die philosophische Tiefe des Originals wirkungsvoll vermittelt. Auch die selbst komponierte Musik, die klassische und Elemente der Neuen Musik verbindet, verstärkt die emotionale Wirkung der Szenen“.
Die Fachjury, bestehend aus Britta Hansen (Bildende Kunst), Hartmut Schröder (Musik), Preslav Mantchev (Tanz), Christian Mertens (Film/Video/Neue Medien), Christopher Ecker (Literatur) und Kati Luzie Stüdemann (Darstellendes Spiel/Theater), wurde in diesem Jahr erstmalig durch die Preistragenden des Vorjahres erweitert. Antonie Schulz-Hardt (Film) und Justus Köbsch (Bildende Kunst) standen der Jury als Lebensweltexpert*innen ihrer Generation beratend zur Seite.
Ursprünglich als Auszeichnung für Schulprojekte konzipiert, steht der Preis inzwischen auch für Projekte aus dem privaten oder außerschulischen Bereich offen. Entscheidend für die Fachjury sind vor allem individuelle Kreativität und ein herausragendes Engagement in den eingereichten Projekten.
Mit der Preisverleihung beginnt zugleich der neue Ausschreibungszeitraum: Bis zum 30. September können sich junge Kieler*innen mit ihren kreativen Projekten um den Jungen Kulturpreis Kiel 2026 bewerben. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Schüler*innengruppen als auch Einzelpersonen sowie Kinder- und Jugendgruppen aus außerschulischen Einrichtungen wie Jugendtreffs, Jugendverbände oder Musik- und Tanzschulen.
Das Preisgeld beträgt bis zu 2.000 Euro und wird bei einer feierlichen Veranstaltung im KulturForum des Neuen Rathauses verliehen. Die komplette Ausschreibung, das Bewerbungsportal sowie Fotos und Filme der prämierten Projekte vergangener Jahre sind unter www.kiel.de/jungerkulturpreis zu finden.